Wortfindung

Wenn man so für sich schreibt, ist das ein schwieriges Unterfangen. Denn es geht auch immer darum, eine erzählende Stimme in die Köpfe der Leser zu projizieren. Dabei wünscht man sich natürlich, dass alle denken, man klinge wie Morgan Freeman.

Während man also eigentlich an einem Computer oder Laptop sitzt und wie wild auf die Tastatur einhämmert, liegt die Kunst darin, die Worte derart zu wählen, als würde man lässig mit Trenchcoat rauchend am Brückengeländer lehnen oder mit einem Bierglas durch die Dünen schlendern, um dem Wind die eigene Geschichte zu vermitteln.