Beruhigt mich

Eine Erlösung muss da sein. Denn der Arm zittert, als ob er in Schnallen gelegt und an die trockne Luft gefesselt wäre. Er wird eingezwängt von allen ekligen Umständen, die sein Schaffen in der Gemeinschaft zerstören und an ihm brennen und seine ungeborenen Werke langsam zerfressen. Befreiung muss da sein für allen Willen und all die Kreativität, die sich zerstören lässt und unaufhaltsam zu Grunde geht.

Eine Zugfahrt

Gleich einem Schweben, das durch immer fortfahrendes Rütteln, vielleicht um wach zu halten, vielleicht um den Schlaf zu wiegen, unterbrochen wird, ist die Zugfahrt. Bei ihr rauschen Bilder und Welten durch eine Ellipse vorbei und verschwinden bis zur Rückfahrt, die genau so wie ein erneutes Fahren nur eine trügerische neue Fassung von dem bietet, was man sah.

Wenn da ein Herr steht, der einen auffällig gewesen ist, ob durch Erscheinungsbild oder Ausstrahlung, man ihn näher kennen möchte, genau in dem Moment, wo man sein Gesicht sieht, jedoch eben dieser fürchterlichen Gewissheit unterworfen ist, dass man von ihm nichts behalten wird, keinen Namen, keine Geschichten oder jegliche Interessensbekundung, da wird man die Zugfahrt verdammen.

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